City-Maut

Maßnahme: Es gibt ca. 70.000 tgl. Pendler, die unsere Straßen und ggf. auch Parkplätze nutzen. Diese automatisch per Scanner erfassen und je Tag 1€ verrechnen/abbuchen. Macht bei 200 Tagen = 14.000.000 €.

Geschätzte Mehreinnahmen: k.a.

Anmerkung: Da dieser Vorschlag aufgrund rechtlicher Vorgaben nur bedingt 1:1 übernommen werden kann, habe wir ihn ohne Mehreinnahmen aufgenommen. Er stellt aus unserer Sicht jedoch einen neuen Denkansatz dar, daher ist er in die Vorschlagsliste aufgenommen.

Beleuchtung in Sporthallen und auf Sportplätzen

Maßnahme: Die Sülfelder Halle wird die ganze Nacht mit 7 Aussenleuten beleuchtet. In der Halle brennt oft tagelang das Licht weil nicht ausgeschaltet wird genau wie das Flutlicht auf dem Sportplatz. Muss nicht sein und passiert so vermutlich bei anderen Hallen aus. Hier könnte man eine Automatik einbauen, dass zumindest ab 22 Uhr alles abgeschaltet wird.

Geschätzte Einsparsumme: 5.000,– Euro

Stärkere Vernetzung städtische Institutionen

Maßnahme: Indem sich die städtischen Institutionen stärker vernetzen, können Ressourcen für Projekte gebündelt und geteilt werden.
Beispiel 1: Bevor sich jedes Jugendhaus eine umfassende digitale Ausstattung für Gaming anschafft, könnten Konsolen und Spiele durch die Häuser rotieren.
Beispiel 2: Bevor Räume für Veranstaltungen extern angemietet werden, können vorhandene Räume in den städtischen Kulturhäusern (wie Alvar-Aalto-Haus) mietfrei genutzt werden.
Beispiel 3: Bevor teure externe Honorarkräfte für Beratung und Betreuung bei Projekten bezahlt werden, können interne Kräfte generiert werden.
Geschätzte Einsparsumme: 10.000,– Euro

Weniger Flyer drucken

Maßnahme: Beispielsweise im Bildungsbereich werden massenhaft Hochglanz-Farbdruck-Flyer (z. B. zum „Wolfsburger Bildungsverständnis“, Veranstaltungen des Bildungsbüros u. ä.) produziert (Personalkosten!), gedruckt (Materialkosten!) und versendet (Porto- und Verpackungskosten!), die inhaltlich wenig informativ sind und an den Interessen der Zielgruppen vollkommen vorbeigehen, da diese im Vorfeld nicht abgefragt werden. Leider landet der Großteil dieser Flyer im Müll (Umweltschutz, Entsorgungskosten). Sofern man den Inhalt trotz geringen Interesses der Zielgruppen verbreiten möchte, wäre dies auch digital möglich, so dass nur die Personalkosten für die Erstellung blieben.
Geschätzte Einsparsumme: 25.000,– Euro

Verzicht auf Kunstwerkeankauf

Maßnahme: Ist es wirklich eine unverzichtbare städtische Aufgabe, moderne Kunst zu sammeln? Meines Wissens nach hat die Städtische Galerie einen Ankaufsetat von mehreren Zehntausend Euro jährlich. Statt jedes Jahr weitere Kunstwerke anzukaufen und die meisten davon ohnehin nur im Depot und damit für die Besucher nicht zugänglich einzulagern kann sich die Städtische Galerie doch darauf beschränken, ihre eignen Werke aus dem Depot zu zeigen und für wechselnde Sonderausstellungen Werke aus anderen Galerien, Museen, Künstlern und Privatsammlern auszuleihen statt sie zu kaufen. Auch wäre es möglich, Kunstliebhaber davon zu überzeugen entsprechende Stücke zu spenden oder ihre Stücke im Schloss kostenfrei auszustellen.

Geschätzte Einsparsumme: 50.000,– Euro

Brachflächen als Parkflächen nutzen

Maßnahme: Die Freiflächen hinter dem Rathaus für Marktbeschicker und des ehemaligen Hertie-Kaufhauses als gebührenpflichtige Parkfläche nutzen so lange sie nicht anderweitig benötigt werden. Der Parkplatz für die Wochenmarktbeschicker hinter dem Rathaus wird nur an 2 Tagen pro Woche genutzt, an den anderen 5 Tagen steht die Fläche leer.

Geschätzte Mehreinnahmen: 10.000,– Euro

Gedenk- und Lernort zum KZ-Außenlager Laagberg verschieben

Maßnahme: Selbstverständlich ist es wichtig und richtig, an die Opfer der NS-Herrschaft zu erinnern. Aber wir haben in Wolfsburg schon mehrere Gedenkstätten dafür, und im Stadtmuseum eine ganze Etage zum Thema der Zwangsarbeiter. Angesichts der desolaten Finanzsituation der Stadt und der schlechten finanziellen Zukunftsaussichten (Dieselkrise, Umstellung auf Elektromobilität, tausendfacher Personalabbau bei VW, Klimakrise) sollte die Errichtung eines Gedenk- und Lernortes zum KZ-Außenlager Laagberg zurückgestellt werden bis dafür die finanziellen Mittel vorhanden sind, anstatt sich dafür zu verschulden oder bei Kindergärten, Schulen, Klinikum oder Altenheimen noch mehr zu sparen. Die Folgekosten dieser Gedenkstätte (Personal, Bauunterhalt usw.) würden das strukturelle Defizit der Stadt auf Jahre hinaus noch weiter verschlimmern und den Sparzwang in anderen wichtigen Bereichen wie Kinder, Jugend, Soziales usw. weiter verstärken.

Bis finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, könnte das benachbarte Bürgerzentrum als Standort für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema nutzen. Hier könnten Workshops, Zeitzeugengespräche und ähnliches für Schulklassen, Gruppen und Bürger stattfinden. Hier könnten auch verschiedenen Vereine ihren Teil mittragen. Dies könnte ggf. zu einem tragfähigen Konzept für das Bürgerzentrum beitragen, ohne das hier wieder von der Stadt Personal angestellt werden muss.
#MehrInhalte-WenigerBeton!

Geschätzte Einsparung: 300.000,— Euro/einmalig

Dorfgemeinschafthaus Velstove in alte Schule statt Neubau

Maßnahme: In Velstove (nur 1.200 Einwohner) soll ein Dorfgemeinschaftshaus als Neubau errichtet werden, während das ehemalige Schulgebäude weitgehend leer steht und nur gelegentlich von der Feuerwehr für Veranstaltungen genutzt wird. Es sollte doch genügen, dieses Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus auszubauen, das auch weiterhin die Feuerwehr für ihre Veranstaltungen nutzen kann, statt einen Neubau zu errichten. Das würde vielleicht die Hälfte kosten.

Geschätzte Einsparsumme: 500.000,– Euro/einmalig

Robert-Koch-Platz nicht umbauen

Maßnahme: Der Robert-Koch-Platz besteht seit über 60 Jahren in seiner heutigen Form. Warum muss er ausgerechnet in dieser Zeit fehlender Gelder für 1 bis 2 Millionen Euro neu gestaltet werden? Die Aufenthaltsqualität für die Studenten kann auch durch kleinere Maßnahmen (Sitz- und Treffmöglichkeiten) gesteigert werden. Die Neugestaltung auf bessere Zeiten verschieben!

Geschätzte Einsparsumme: 1.000.000,– Euro/einmalig