Weniger Flyer drucken

Maßnahme: Beispielsweise im Bildungsbereich werden massenhaft Hochglanz-Farbdruck-Flyer (z. B. zum „Wolfsburger Bildungsverständnis“, Veranstaltungen des Bildungsbüros u. ä.) produziert (Personalkosten!), gedruckt (Materialkosten!) und versendet (Porto- und Verpackungskosten!), die inhaltlich wenig informativ sind und an den Interessen der Zielgruppen vollkommen vorbeigehen, da diese im Vorfeld nicht abgefragt werden. Leider landet der Großteil dieser Flyer im Müll (Umweltschutz, Entsorgungskosten). Sofern man den Inhalt trotz geringen Interesses der Zielgruppen verbreiten möchte, wäre dies auch digital möglich, so dass nur die Personalkosten für die Erstellung blieben.

Geschätzte Einsparsumme: 25.000,– Euro

3 Antworten auf „Weniger Flyer drucken“

  1. Liebe*r Vorschlagende*r,
    wir als Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg möchten auf diesen Sparvorschlag reagieren und einige Dinge ins rechte Licht rücken. Wir betrachten dabei die letzten vier Kalenderjahre: In den Kalenderjahren 2016 und 2017 wurden exakt 2.816,69 € für den Druck von Publikationen ausgegeben. Davon waren 70% Einladungen, die wir bis 2018 per Post versandt haben. In den letzten zwei Jahren (2018 und 2019) betrugen die Druckkosten noch 602,20 € Euro – denn wir versenden seit Anfang 2018 unsere Einladungen nur noch digital und überlegen genau, was als Printversion vorliegen sollte. Bis wir also die von oben genannte Summe von 25.000 Euro eingespart hätten, bräuchte es noch einige Legislaturperioden.
    Unsere „völlig an der Zielgruppe vorbeigehenden“ zwei (!) anderen Print-Publikationen – wir sprechen hier vom stadtweit mit Partnern entwickelten MINT-Verständnis und einem politisch gewollten Aufgabenportfolio des Bildungsbüros – wurden jeweils in einer sehr kleinen Auflage gedruckt und den politischen Vertretern ausgehändigt. Für Bürgerinnen und Bürger stehen diese natürlich online zur Verfügung.
    Und bevor etwas unklar bleibt: Layouten tun wir alles selbstständig – also ohne Grafikagentur. Und weil wir dabei echt schnell sind, machen wir das mit einer halben Stelle – und zwar für das gesamte Dezernat II der Stadt Wolfsburg, von dem das Bildungsbüro nur ein kleiner Teil ist.
    Falls ihr weitere Informationen über unsere Arbeit benötigt, kommt doch einfach auf uns zu. Ihr findet unsere Kontaktdaten unter http://www.wolfsburg.de/bildung – wir freuen uns!

    Das Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg

  2. Echt jetzt, liebe Bildungsbüro-Kollegen*innen? Was soll denn jetzt der Beaker hier???
    Ich freue mich, wenn ihr in den letzten beiden Jahren weniger gedruckt habt. Wenn das nicht nur aus Budget-Gründen sondern aus einer Haltungsändnerung erfolgt und Umweltschutz und ein Ansatz von Digitalisierung mit im Blick sind, BOMBE! Ob diese Drucksachen nun an der Zielgruppe vorbei gehen oder nicht, muss die Zielgruppe selsbt entscheiden, da kann ich wenig zu sagen…

    Euer Beitrag hier ist für mich aber ehrlich gesagt grenzwertig. Wenn ihr schon Zahlen in den Raum stellt, dann veröffentlicht doch auch bitte, was die ganze Kampagne „Blau sein“ gekostet hat (Agentur, Drucke, Kugelschreiber, Postkarten, Wasserspender, Werbung im öffentlichen Raum, Hausfassaden, Blöcke,…). Da hier bei den Veranstaltungen immer reichlich verteilt wurde, scheinen die Lager (zumindest anfänlich) reichlich gefüllt gewesen zu sein. Im Übrigen für eine Kampagne, für die kaum ein Wolfsburger das Ziel oder den Zusammenhand benennen kann.

    Die Aussagen zum Layout finde ich auch etwas irreführend. Das Corporate Design „wir sind blau“ ist doch von der Agentur karlanders aus Hamburg entwickelt und nicht vom Bildungsbüro in Eigenleistung. Das ihr eure Flyer dann im Rahmen des CD selbst umsetzt, finde ich gut. Das ist ein Ansatz, den ich hier gleich mal vorschlagen werde. Da kann man doch auch sparen.
    Das das Ganze im Dezernat II von einer halben Stelle gemacht wird, ist ja auch nicht ganz korrekt. Der Dezernatsfotograf arbeitet doch auch zu und im Geschäftsbereich Jugend gibt es auch eine entsprechende Person… Also nehmt doch die Kritik an, hinterfragt eure Publikationen noch mal bei der Zielgruppe. Und wenn ihr meint, dass ihr hier eine Verteidigung einnehmen müsst, dann veröffentlicht doch bitte da skomplette Bild!

  3. Betreff: Verzicht auf den Druck von Flyer, Broschüren und Magazinen-ebenfalls für Tochtergesellschaften

    Fortsetzung Text davor : eine Kostensumme kann nur nach Kenntnis des Vorjahrergebnis genannt werden. Es ist sicherlich mit mindestens 30.00 .-Euro zu rechnen. Hinzu kommt die Frage der Effizenz : stapelweise Drucksachen liegen in diversen öffentlichen Gebäuden / Rathaus-Stadtbibliothek etc : oft ohne Mitnahme oder sogar Leseeffekt.

    Einsparsumme: Auf der Basis der Summen aller in den relevanten Bereichen ausgegebenen Druckkosten des Vorjahres

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