Baugrundstücke für Bürger entwickeln

Maßnahme: Ich schätze, dass in Wolfsburg ca. 10 Tausend Bauwillige Bürger leben und ich bin auch einer davon, der seit Jahren auf ein Baugrundstück wartet.
Ich schlage vor, dass die Stadt WOB sich auf den Bedarf der Bürger umstellt und endlich anfängt Grundstücke in einem der Nachfrage entsprechende Volumen zu zur Baureife zu entwickeln.
Angenommen, dass pro Grundstück (500m²) nur ca. 20.000 € als Ertrag überbleiben, dann macht es bei 10.000 Kaufwilligen – schon  200 Mio € aus.

Geschätzte Mehreinnahmen: 200.000.000,– Euro

Verwaltungsaufwand für Pensionäre reduzieren

Maßnahme: Mein Mann war Kommunalbeamter bei der Stadt Wolfsburg. Jeden Monat bekomme ich eine Gehaltsabrechnung. Es würde doch reichen nur 1-2 mal jährlich eine Abrechnung zu bekommen oder wenn sich der Betrag geändert hat. Bei der Landesregierung wird so verfahren.
Geschätzte Einsparsumme: 2.000,– Euro

Bürgermagazin einstellen!

Maßnahme: Die Tage war wieder dieses Bürgermagazin im Briefkasten. Das Ding kommt zweimal im Jahr raus. Ausser Terminen ist da nur toll.toll.toll drin. Alles ist toll. Darauf ich bestens verzichten. 50 Cent pro Magazin x 60000 Auflage x 2 Ausgaben = 60.000,– €!
Geschätze Einsparsumme: 60.000,– Euro

Aufwendungen für Agenturen reduzieren

Maßnahme: In der Verwaltung gibt es viele Kompetenzen in Sachen Grafik&Design. Diese sollten zusammen gefasst werden und zukünftig für Publikationen aller Geschäftsbereiche zur Verfügung stehen. So können die Ausgaben für externe Agenturen reduziert werden (Beispiel: Dezernat II).
Geschätzte Einasparung: 10.000,– Euro

Gewerbesteuern erhöhen

Maßnahme: Wenn man sich die Vergleichswerte anderer Kommunen anschaut, hat Wolfsburg nicht primär ein Ausgabenproblem sondern vielmehr eines der Einnahmen. Das ist ja auch schon in der Einleitung der Seite klar geworden. Daher sollte man die Einnahmenseite durch Anpassung des Hebesatzes (das ist der Teil der Gewerbesteuer, über die eine Kommune die Steuerhöhe regulieren kann. Die Ausgaben liegen zwar leicht über denen von Städten in dieser Größenordnung. Wolfsburg nimmt aber im Rahmen seiner regionalen Struktur weiterführende Aufgaben wahr. Daher ist die Orientierung an anderen Großstädten im Verhältnis sinnvoll.
Vergleich:
Wolfsburg (125.000 Einwohner), 520 Mio. Ausgaben = ca. 4.160 Euro/pEinwohner
Oldenburg (168.000 Einwohner), 558 Mio. Ausgaben = ca. 3.320 Euro/pEinwohner
Würzburg (127.000 Einwohner), 465 Mio. Ausgaben = ca. 3.660 Euro/pEinwohner
Göttingen (120.000 Einwohner), 473 Mio. Ausgaben = ca. 3.940 Euro/pEinwohner
Heilbronn (126.000 Einwohner), 491 Mio. Ausgaben = ca. 3.890 Euro/pEinwohner
Hannover (532.000 Einwohner), 2.400 Mio. Ausgaben = ca. 4.510 Euro/pEinwohner
Köln (1.061.000 Einwohner), 4.364 Mio. Ausgaben = ca. 4.110 Euro/pEinwohner
Düsseldorf (586.000 Einwohner), 2.524 Mio. Ausgaben = ca. 4.300 Euro/pEinwohner
Geschätzte Mehreinnehme: k.a. (Variabel)

Stärkere Vernetzung städtische Institutionen

Maßnahme: Indem sich die städtischen Institutionen stärker vernetzen, können Ressourcen für Projekte gebündelt und geteilt werden.
Beispiel 1: Bevor sich jedes Jugendhaus eine umfassende digitale Ausstattung für Gaming anschafft, könnten Konsolen und Spiele durch die Häuser rotieren.
Beispiel 2: Bevor Räume für Veranstaltungen extern angemietet werden, können vorhandene Räume in den städtischen Kulturhäusern (wie Alvar-Aalto-Haus) mietfrei genutzt werden.
Beispiel 3: Bevor teure externe Honorarkräfte für Beratung und Betreuung bei Projekten bezahlt werden, können interne Kräfte generiert werden.
Geschätzte Einsparsumme: 10.000,– Euro

Ortsräte auflösen und Regionsräte bilden

Maßnahme: Nahezu jedes Dorf in Wolfsburg hat einen Ortsrat, der nur wenig zu melden hat. Statt den vielen Ortsräten, die ja auch alle Sitzungen haben und durch das Rathaus betreut werden, sollten vier oder fünf Regionsparlamente gegründet werden (Ost/West/Süd/Nord/Mitte). So wird es auch einfacher für die Regionsräte Leute zu finden. Zudem sollte man diese Räten dann auch mehr Kompetenzen zuordnen, damit das keine zahnlose Tiger sind wie die jetzigen Ortsräte!

Geschätzte Einsparung: 20.000,– Euro

Abfuhrtermine als APP und nicht als Kalender

Maßnahme: Anstatt jedes Jahr für jeden Haushalt mindestens einen Entsorgungsplaner zu drucken und zu verteilen, könnten die Termine auch in einer App vermerkt werden. Innerhalb dieser App könnten Nutzer ihre Straße eintragen und automatisch an kommende Leerungstermine erinnert werden oder eine Übersicht aller Termine angezeigt bekommen. Wer möchte, kann sich „seine“ Termine auch ausdrucken. Damit könnte man Papier-/Druckkosten sparen und einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Zusätzlich wird den „digitalen“ Bürgern ein Mehrwert durch die Erinnerungsfunktion geschaffen.

Geschätzte Einsparsumme: 30.000,– Euro